23.01.2015

Leo Nailart - neue Auflage & Tutorial

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es einen ausführlichen Beitrag zu einem auf diesem Blog unheimlich beliebten Nailart-Thema! Nägel sind ja bei mir etwas weniger präsent, da meine Nägel sehr lange überhaupt nicht präsentabel waren, das hat sich aber seit einiger Zeit geändert, zwar splittern sie gern am Rand, wachsen dennoch aber recht lang und sind ziemlich stabil. Also trage ich neuerdings immer Nagellack und habe auch etwas Fläche für ein paar Nailart-experimente.

Anlässlich dieser Tatsache:


nämlich dass der Post mit dem Nageldesign Leomuster mit Abstand (heißt: fast 1000 Klicks) die meisten Hits hat, habe ich mich entschieden euch heute zu zeigen, wie man so ein Muster ganz einfach selbst machen kann.


Zu diesem Anlass habe ich meine zwei Nailart-Boxen rausgeholt, sie stammen noch aus Gel-Zeiten, ich habe da noch unheimlich viel Kram, vor allem Glitter und Gele.

Aber genug geplaudert, hier kommt das Tutorial.


Ihr braucht
  • Cleaner (ich würde eher keinen Nagellackentferner nehmen, die Gefahr ist groß dass man irgendwo an die fertigen Nägel kommt). Ich habe den von essence genommen, der taugte aber nicht
  • Stampingset - hier von Konad - bestehend aus Stamping Sponge und Scraper
  • Schablone eurer Wahl, hier ebenfalls Konad (Bezugsquellen nenne ich ganz unten)
  • Stampinglack und ggf. Deko
Und so geht es:

 Schritt 1: Vorbereitung
  • Nägel feilen und in Form bringen
  • Unterlack auftragen - hier essie grow stronger

 Schritt 2: Farbe
  • Nagellack deiner Wahl auftragen (oder Gel - je nach dem)
  • gut trocknen lassen!

 Schritt 3:Schablone
  • Stampinglack flächig auf die Schablone der Wahl auftragen, muss gar nicht dick sein

    Schritt 4: Scraper
    • Mit dem Scraper den überschüssigen Lack abschaben, übrig bleibt das mit Lack gefüllte Muster
    • Scraper am besten direkt auf eine Zellette oder ein Küchenkrepp abstreifen sonst trocknet der Lack an

    Schritt 5: Sponge
    • Mit dem Sponge das Muster von der Schablone aufnehmen, dazu mit einer wiegenden Bewegung darüber gehen, nicht zu fest aber auch nicht zu wenig aufdrücken - das muss man ein wenig üben, ist aber nicht so schwer.
    • Je nach Nagelgröße hat der Sponge auch eine kleinere Seite, damit kann man die Fläche etwas besser kontrollieren, gut vor allem für kleine Muster oder einzelne Motive. (Bild 2)

    Schritt 6: Aufbringen
    •  Mit dem Sponge das Muster über dem Nagel circa positionieren und dann mit einer abrollenden Bewegung aufbringen
    • falls es schiefgeht mit Nagellackentferner entfernen... anders geht es leider nicht. Das ist der Vorteil beim Gel: Das Gel bleibt, nur die Deko geht runter.

    Schritt 7: Deko
    • nach Belieben kann das Stamping noch verziert werden, z.B. habe ich hier mit silbernem Glitterlack noch die Leoflecken etwas ausgefüllt
    • Steinchen können auch aufgeklebt werden, das hält aber mit Nagellackversiegelung kaum, ist eher etwas für Kunstnägel

    Schritt 8: Finish
    • wenn alles trocken ist mit Überlack versiegeln, hier essie good to go

    Und so sieht es aus wenns fertig ist:



    Ich hoffe die Anleitung war hilfreich und ihr habt Lust, vielleicht ein wenig mit Stamping zu arbeiten in der Zukunft!

    Ich habe die Schablone m57 von Konad verwendet, gibts z.B. bei eBay für 2,50€. essence hatte auch zeitweise Stampingsets, die waren aber qualitativ nicht ganz so gut - fand ich.

    Ich würde euch auf alle Fälle die Stampinglacke von Konad empfehlen, ich habe den ersten Versuch mit einem Lack von p2 gemacht und das funktionierte leider überhaupt nicht, auch wenn zu meinen aktiven Zeiten diese Lacke fürs Stamping durchaus empfohlen wurden.

    Vielleicht habt ihr ja Lust, das jetzt mal auszuprobieren? Ich freue mich auf euer Feedback!

    Liebe Grüße



    15.03.2013

    Mein AMU-Schema - von zart bis hart

    Hallo zusammen!

    auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame (*g*, Lülü?) habe ich heute mein erstes kleines Tutorial für euch gemacht.

    Worum gehts?
    Ich möchte euch zeigen, wie ich in ein paar einfachen Schritten meine gesamten AMUs aufbaue. Außerdem habe ich euch die jeweiligen Produkte dazu aufgelistet, man braucht nämlich gar nicht so viel dazu.

    Wir beginnen damit, die Fläche über dem Auge bis fast zur Braue mit Eyeshadow Base zu grundieren.

    Dann wählen wir eine relativ helle Lidschattenfarbe aus und dazu einen fluffigen, weichen aber relativ kurzen Pinsel mit dem wir...

    ...den Lidschatten auf dem beweglichen Lid und darüber auftragen. Dabei achten wir darauf, dass er nicht fleckig wird sondern schön gleichmäßig verteilt. Da ich so kleine Augendeckel habe, geht die Farbe noch ein gutes Stück übers bewegliche Lid raus.

    Dann wählen wir einen sehr dunklen Lidschatten, bei mir in den allermeisten Fällen schwarz, kann aber auch dunkelbraun sein - je nach Typ. Dazu einen Pencil Brush mit kurzen, relativ harten Haaren.

    Damit ziehen wir einen Bogen um 2/3 des zuvor bepinselten Farbbereichs, von außen nach innen sowie v-förmig dazu in den Augenwinkel - die Banane!

    Außerdem wische ich sanft bis zur Hälfte des unteren Wimpernkranzes ebenfalls mit schwarz und auf der anderen Seite in den Augenwinkel hinein so dass die Außenkante verbunden ist.

    Als nächstes wählen wir einen matten, hautfarbenen Lidschatten und einen Tapered Blending Brush (also rund gebunden und weich).

    Mit diesen beiden Helferlein verblenden wir alle Kanten weich. Mache ich immer, muss man aber nicht unbedingt.

    Im nächsten Schritt kommt der eyeliner. Ich mag am liebsten die Produkte mit einer dünnen Pinselspitze, aber ihr solltet das wählen, womit ihr am Besten zu Recht kommt.

    Ich ziehe meinen Liner in vier Schritten: im mittleren Drittel zu erst (bei straff gezogenem Lid), dann vom Innenwinkel zur Mitte, dann separat das "Schwänzchen" aus dem Außenwinkel leicht nach oben und dann vom Ende der ersten Linie zur Verbindung mit dem "Schwänzchen".

    Dann tragen wir eine Mascara Base auf, die verlängert die Wimpern und hilft, dass es über den Tag nicht patzt.

     Danach kommt logischerweise die Wimperntusche drauf.

     so sieht es nach 2 Schichten ohne Zwischentrocknung aus.

    Im letzten Schritt kommt das, was ihr von meinen AMUs als "Bananenfinish" kennt, hierfür wähle ich einen dunklen Lidschatten, meist mit Glitzer oder Schimmer und einen flachen Blending Brush zur Intensivierung der Banane:

    Hierzu gehe ich mit dem Pinsel mehrmals sanft an der Banane entlang, damit kann man auch noch kleine Unebenheiten ausgleichen.

     Ganz am Ende nehme ich einen weichen Gelstift oder Khol (ihr wisst ja, ich liebe die Dinger)...

     ...und zieht damit noch einen Hauch Farbe am unteren Wimpernkranz entlang. Das könnt ihr natürlich auch mit einem harten Schrägpinsel und einem Lidschatten machen.

    Thats it! 
    Nach diesem Muster könnt ihr beinahe jedes Augenmakeup bewältigen.


    Als kleines Extra möchte ich euch nun noch zeigen, wie ihr mit wenigen Schritten das eben gezeigte in einen ausgeh-/abendtauglichen Look verwandeln könnt.

    Verwandlung Marsch!

    Ihr wählt einen dunklen Farbton, ähnlich dem zuvor fürs ganze Lid verwendeten (war der hell genug, geht natürlich auch etwas anderes).

    Damit geht ihr nochmal übers gesamte Lid, vielleicht nich unbedingt in die Banane, wenn doch macht es auch nichts.

    Dann wählt ihr einen kräftigen dunkleren Ton fürs Auffrischen der Banane sowie den flach gebundenen Blending Brush.

    Damit geht ihr etwas großzügiger über die Banane. Im zweiten Schritt nehmt ihr nochmal den Eyeliner her und verlängert das "Schwänzchen" noch etwas. Für mehr Drama ziehe ich dazu noch zwei neue wimpernartige Striche am unteren Wimpernkranz außen.



    Zuletzt könnt ihr mit einem intensiveren Khol oder Gelstift auch nochmal die Farblinie am unteren Wimpernkranz auffrischen!

    Fertig!

    Zur Erinnerung nochmal die benötigte Grundausstattung:

    • Eyeshadow Base (hier Rival de Loop)
    • Farbiger Lidschatten (hier Satellite Dreams von MAC)
    • Schwarzer Lidschatten für die Banane (hier Carbon von MAC)
    • Hautfarbener, matter Lidschatten zum Verblenden (hier Orb von MAC)
    •  ein paar dunkle Farben für den Abendlook, hier alle aus der Sleek Bad Girl Palette (die aber auch einen hellen beinhaltet!)
    •  Eyeliner (hier liquid ink von essence)
    • Wimperntusche (hier Lash Architect von L'oreal)
    • Eyeshadow Brush (hier von Real Techniques)
    • Pencil Brush (219 von MAC)
    • Tapered Blending Brush (hier E35 von Sigma)
    • Blending Brush (hier der Heilige Gral: 217 von MAC)

    Ich wünsche euch viel Spaß  beim ausprobieren und hoffe, mein erstes Tutorial hat euch gefallen und dem ein oder anderen vielleicht sogar etwas gebracht!

    Liebe Grüße